Modellierung des Versorgungsgrades an öffentlichen Infrastruktureinrichtungen in der Steiermark

Hintergrund

Bisher erfolgte die Planung zahlreicher öffentlicher Infrastruktureinrichtungen überwiegend auf Gemeindeebene, aber in Zukunft sollte eine von den Gemeindegrenzen losgelöste und somit gemeindeübergreifende Planung und Nutzung zu einer Kostenreduktion und effizienteren Nutzung öffentlicher Infrastruktureinrichtungen führen. Deshalb wurde das Projekt "Modellierung des Versorgungsgrades an öffentlichen Infrastruktureinrichtungen in der Steiermark" initiiert.

Umsetzung

VSTK_EZG2Im Rahmen des Projektes wurden Konzepte für die Modellierung des Versorgungsgrades und die Kapazitätsplanung öffentlicher Infrastruktureinrichtungen entwickelt. Die Ergebnisse ermöglichen eine transparente Darstellung des Versorgungsgrades und der Kapazitätsauslastung von öffentlichen Infrastruktureinrichtungen und stellen somit eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für die politischen Entscheidungsträger zur Verfügung.

Es werden Einzugsgebiete für öffentliche Infrastruktureinrichtungen (wie z.B. Gemeindeämter, Pflegeeinrichtungen usw.), basierend auf einem Straßengraphen, berechnet und anhand demographischer Daten der Versorgungsgrad an öffentlicher Infrastruktur abgeleitet.

Für die Modellierung des Versorgungsgrades an öffentlicher Infrastruktur wurden die Eingangsgrößen definiert und eigens ein Zuordnungsalgorithmus entwickelt. Entwickelt wurde ein ArcGIS10 Add-in, um die Parameter selbstständig definieren zu können und verschiedene Analysen durchführen zu können.


Die Berechnung des Versorgungsgrades basiert vorwiegend auf Funktionalitäten, welche in der „Geoprocessing“ Bibliothek zur Verfügung gestellt werden. Außerdem erfolgt die Berechnung der Kapazitätsauslastung der Infrastruktureinrichtungen sowie die Zuweisung des Versorgungsgrades der einzelnen demographischen Mikrozellen auf den eigens implementierten Versorgungsgrad-Algorithmus.

 

Technologien - Tools - Sprachen
Sprachen: C#, Python Scripts for ArcGIS
Frameworks: ArcObjects SDK 10
Daten: werden in Personal Geodatabase Files hinterlegt
Modellierung: ArcGIS Model Builder
Entwicklungstools: Visual Studio 2010
OS: Microsoft Windows